Von Tolhuin ging es endlich mit dem richtigen Radeln los. Damit meine ich Wind, einsame Straßen, Wind, keine Zivilisation und achja hab ichs schon erwähnt – Wind. Am ersten Tag nach Tolhuin war ich zum Glück noch auf geteerten Straßen unterwegs. Ich glaube, die Kombination aus Schotterstraße, vollbeladenen Fahrrad und Wind hätte mich auf der Stelle zur Verzweiflung gebracht. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich nicht auf Wind vorbereitet war. Aber der Wind hier, ist einfach unbeschreibbar. Daheim würde man sicherlich von Orkan reden. Hier heißt es einfach nur “es normal, pero a hoy el viento es muy tranquillo”, wenn man sich schreiend auf dem Parkplatz nach der Windvorhersage und Wassernachfüllmöglichkeiten erkundigt.
